In den vergangenen zehn Jahren hat Signia zentrale Herausforderungen von HörgeräteträgerInnen systematisch gelöst. Im Mittelpunkt standen dabei immer die audiologische Leistungsfähigkeit und gleichzeitig eine deutlich höhere Akzeptanz im Alltag. Jeder dieser audiologischen Meilensteine ist – konsequent weiterentwickelt – bis heute Bestandteil der aktuellen Signalverarbeitung.
Einige Highlights, die Signia Hörgeräte bis heute zu innovativen Alltagshelfern machen, möchten wir heute genauer beleuchten.
2017
Own Voice Processing (OVP)
Own Voice Processing (OVP) markierte 2017 einen echten Paradigmenwechsel. Erstmals wurde die eigene Stimme der TrägerInnen zuverlässig erkannt und separat verarbeitet.
Das Ergebnis: ein natürliches Stimmgefühl ohne Überbetonung oder Verfremdung – ein entscheidender Faktor für Gewöhnung, Tragekomfort und langfristige Zufriedenheit.
Und heute? In Verbindung mit dem Multi-Beamformer in IX kommt OVP heute eine zusätzliche, zentrale Bedeutung zu: die Identifizierung relevanter GesprächspartnerInnen.
Erweiterte Eingangsdynamik
Mit der erweiterten Eingangsdynamik setzte Signia früh einen neuen Standard in der Signalaufnahme. Bereits 2017 konnten sehr laute Umgebungen bis 113 dB verzerrungsfrei verarbeitet werden. Das führte insbesondere in dynamischen Alltagssituationen – von Veranstaltungen bis zum Straßenverkehr – zu deutlich mehr Hördynamik.
Und heute? Mit dem IX Chip liegt der verarbeitbare Eingangspegel inzwischen bei 117 dB.
SpeechFocus 360
SpeechFocus 360 hob 2017 räumliches Hören auf ein neues Niveau. Sprache wird seitdem nicht mehr ausschließlich frontal priorisiert, sondern aus allen Richtungen intelligent erkannt und hervorgehoben. Damit reagieren die Hörgeräte gezielt auf reale Hörsituationen, in denen GesprächspartnerInnen selten statisch oder ausschließlich von vorne sprechen – etwa im Auto oder beim Spazierengehen. Möglich wird dies durch die binaurale Beamforming-Technologie, die Sprache in einem sehr engen Winkel von nur 15 Grad präzise ansteuern kann.